25.06.2026 0 Kommentare
Kirchenkreis investiert in starke Beteiligungskultur: 1.200 Euro für gute Ideen
Kirchenkreis investiert in starke Beteiligungskultur: 1.200 Euro für gute Ideen
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Kirchenkreis investiert in starke Beteiligungskultur: 1.200 Euro für gute Ideen
Hofgeismar / Wolfhagen. Freiwilliges Engagement braucht gute Rahmenbedingungen. Deshalb begibt sich der Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen 2026 auf die Suche nach Kirchengemeinden, kirchlichen Gruppen und Verbänden, die gute Ideen haben, um ehrenamtliche Mitarbeit zu stärken.
Eine Erkundungsfahrt des Gelingens
Um diese Suche zu fördern und zu belohnen, werden insgesamt 1.200 Euro als Preisgeld zur Verfügung gestellt. Noch bis zum Reformationstag, dem 31. Oktober, läuft die Bewerbungsfrist. „Das erschien uns ein guter Tag, um den ersten Teil einer Aktion abzuschließen, die ein wesentliches Element der evangelischen Kirche in den Vordergrund stellt“, sagt Dekan Jan Friedrich Eisenberg. Er hat den Ideenpreis zusammen mit Dr. Katrin Juschka auf den Weg gebracht, die im Kirchenkreis für die Engagementförderung zuständig ist.
„Freiwilliges Mitgestalten ist eben keine Selbstverständlichkeit, sondern muss wertgeschätzt werden“, ist Juschka überzeugt. Die evangelische Kirche befindet sich dabei weiterhin in einem Lernprozess: „Auch wenn es oft schon richtig gut läuft und es auch innovative Ideen gibt.“ So soll der ausgeschriebene Preis auch weniger als Wettbewerb gesehen werden, sondern eher als Erkundungsfahrt des Gelingens durch die Gemeinden zwischen Altendorf und Arenborn.
Gemeinschaft braucht Menschen, die mitgestalten
Eisenberg ist klar, dass durch die Veränderungsprozesse der großen Kirchen in Deutschland viel sichtbarer wird, was schon seit langem gilt: „Unsere Gemeinden leben von der Gemeinschaft. Und Gemeinschaften entstehen und bleiben nur dort, wo Menschen bereit sind, sich dafür einzusetzen.“ Dort, wo alles auf die Karte gesetzt wird, dass sich schon jemand darum kümmert, der dafür bezahlt wird, wird nichts entstehen und blühen.
Kleine Gesten, gute Ideen und 1.200 Euro Preisgeld
Deshalb sehen Juschka und Eisenberg die 1.200 Euro nicht nur als Belohnung für gute Ideen der Vergangenheit, sondern auch als Investition in die Zukunft. „Mit dem Preisgeld wollen wir gute Ideen wertschätzen, fördern und dann auch bekannt machen“, sagt Juschka. Es ist zudem ein Anreiz, vor Ort wirklich auf die Suche zu gehen: Wo gelingt es bereits, dass Menschen, die bereit sind, ihre Ressourcen einzubringen, das Gefühl haben, ihr Engagement wird gesehen und gewürdigt.
Der Dekan mag dabei nicht ausschließen, dass dies Gemeinden, Gruppen und Verbänden manchmal besser gelingt, als es ihnen selbst bewusst ist: „Immer wieder sind es kleine Gesten und Aufmerksamkeiten, die Menschen stärken und wertschätzen. Die fallen vielleicht denjenigen, die verantwortlich sind, gar nicht mehr so auf, weil sie längst zur Kultur gehören.“ Deshalb können auch Einzelpersonen das Bewerbungsformular ausfüllen und damit darauf hinweisen.
So geht es nach der Bewerbung weiter
Im November werden Eisenberg und Juschka zusammen mit der Kreissynodalen Tara Wudtke und Kirchenvorsteher Johannes Ickler aus Bad Emstal die Einsendungen sichten und entscheiden, wer die Preisgelder in Höhe von 500 Euro, 400 Euro und 300 Euro erhalten wird.
„Wir freuen uns schon auf den Schatz, den wir dann gemeinsam heben und sehen dürfen“, sind sich Freiwilligenmanagerin und Dekan einig. Am Tag des Ehrenamtes, dem 5. Dezember, will das Team seine Preisträger präsentieren und die guten Ideen aus dem Kirchenkreis würdigen.
Infos:
Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme endet am 31. Oktober 2026.
Mitmachen können Kirchengemeinden, kirchliche Gruppen und Verbände. Auch Einzelpersonen können Ideen, Aktionen und Projekte einreichen.
Die Details und das Bewerbungsformular hat der Kirchenkreis auf seiner Webseite zusammengestellt: kk-hog-woh.de/angebote/engagement/preis
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