Zusätzlich zu Gottsbüren: Heidrun Goldbach wird Pfarrerin für das Kirchspiel Hümme

Zusätzlich zu Gottsbüren: Heidrun Goldbach wird Pfarrerin für das Kirchspiel Hümme

Zusätzlich zu Gottsbüren: Heidrun Goldbach wird Pfarrerin für das Kirchspiel Hümme

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Zusätzlich zu Gottsbüren: Heidrun Goldbach wird Pfarrerin für das Kirchspiel Hümme

Hümme / Gottsbüren. Ab dem 1. Juni ist Heidrun Goldbach Pfarrerin für zwei Kirchspiele: Neben den Aufgaben in Gottsbüren und Friedrichsfeld ist sie nun auch im Kirchspiel Hümme für Gottesdienste, Kasualien, Seelsorge und die Leitung zuständig. Hier teilen sich die Kirchengemeinden Hümme-Stammen, Eberschütz und Sielen ein Pfarramt.

"Gottsbüren plus Hümme - das funktioniert"

Die 59-jährige ist bereits seit Anfang 2025 als Nachfolgerin von Jürgen Schiller für die evangelischen Gemeindeglieder in den Trendelburger Stadtteilen Gottsbüren und Friedrichsfeld zuständig. Nachdem Achim Wittenberg im September 2025 von Hümme in ein Schulpfarramt in Freiburg gewechselt war, übernahm Goldbach zusammen mit ihren Kolleginnen Jennifer Schwarz und Nina Nadolny die Vakanzvertretung.

Auf die erste Ausschreibung von Hümme als 50-Prozent-Pfarrstelle gab es keine Bewerbung. „Während der Vertretungszeit habe ich dann gemerkt, dass ich meinen Dienst dort mit dem in Gottsbüren und Friedrichsfeld kombinieren kann“, sagt Goldbach. Geholfen hat ihr dabei die Bereitschaft der drei Kirchenvorstände im Kirchspiel Hümme, sich auf die Herausforderung einzulassen. Diese müssen die ehemals ganze Pfarrstelle nun als halbe denken und strukturieren. „Weil ich gesehen habe, dass wir Synergien nutzen können, habe ich mich bei der zweiten Ausschreibung beworben. Die guten persönlichen Begegnungen stimmen mich zuversichtlich, dass die Kombination für mich gelingen kann.“

Region Nord bekommt Zeit für Pfarrstellenplanung

Dekan Jan Friedrich Eisenberg ist froh, dass sich Heidrun Goldbach auf diese Personalunion der beiden Stellen einlässt: „Das gibt uns die Möglichkeit, auch in der Region Nord in Ruhe zu planen, wie die zukünftige Pfarrstellenstruktur aussehen soll. Hier liegen – wie in den anderen Regionen des Kirchenkreises auch – noch einige Gespräche vor uns.“

Vom Bergischen Land über den Niederrhein nach Nordhessen

Heidrun Goldbach freut sich nun darauf, bereits am 17. Mai in ihrem zweiten Kirchspiel als Pfarrerin eingeführt zu werden. Die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen wohnt seit 2021 im Kirchenkreis. Nachdem ihr Mann als Pfarrer in den Ruhestand getreten war, zog das Paar nach Helmarshausen. Goldbach ist im Bergischen Land aufgewachsen. Nach dem Studium in Wuppertal, Tübingen und Bochum absolvierte sie ihr Vikariat und ihren Probedienst in Essen. „Danach hat mich mein Weg an den Niederrhein in den Kirchenkreis Wesel geführt.“ Im Kirchspiel Grebenstein begann sie im Dezember 2021 dann ihre Zeit als kurhessische Pfarrerin.

Der Gottesdienst zur Einführung am 17. Mai beginnt um 14:00 Uhr in der Kirche von Sielen. Danach laden die Kirchenvorstände zu einem Beisammensein im Gemeindehaus ein.


Hintergrund: Pfarrstellenplan 2031

Ziel des aktuellen Pfarrstellenplanes ist es, dass Ende 2031 40% der zur Verfügung stehenden Pfarrstellen für besondere Aufgaben gemeindeübergreifend in der Region eingesetzt werden.

„Die weiteren 60% werden weiterhin vor allem für bestimmte Kirchengemeinden zuständig sein“, so Eisenberg. „Aber wie dies konkret aussieht, hat die Kreissynode noch nicht beschlossen. Das liegt im Wesentlichen in der Hand derer, die es vor allem angeht: Die Kirchenvorstände und Mitarbeitenden der jeweiligen Region.“ Deswegen werden die Kirchspiele Gottsbüren und Hümme auch nicht formal vereinigt, sondern teilen sich die gleiche Pfarrerin.

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