Ev. Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen
Ihre evangelische Kirche in Hessens Norden

Maßnahmen zum Schutz vor SARS-CoV-2 und Covid-19

Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert. Stand: 16.07.2022

Künstlerische Darstellung des Corona-Virus.

An dieser Stelle geben wir Ihnen eine Übersicht über Grundlagen für weiter bestehende Einschränkungen des kirchlichen Lebens im Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen zum Infektionsschutz vor dem neuartigen Corona-Virus und der Erkrankung Covid-19.

Bitte informieren Sie sich, welche Regelungen konkret vor Ort gelten. Die Kontaktdaten der Pfarrämter finden Sie auf den Seiten der Kirchengemeinden. Soweit vorhanden finden Sie dort auch die Links zu entsprechenden Homepages.

Auf der Seite "Zum Weiterdenken" finden Sie neben den "Worten zum Sonntag" und den "Glaubenssachen" weitere geistliche Impulse in Wort, Bild und Ton.


Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

2. Timotheusbrief 1,7


Derzeitige Empfehlungen für Gottesdienste

Der staatliche Gesetzgeber

Nach der Umstellung auf die sogenannten Basisschutzmaßnahmen durch Bund und Land im Mai gibt es keine konkreten gesetzlichen Vorgaben mehr für die Durchführung von Gottesdiensten, Trauerfeiern oder Beerdigungen.

Maßgeblich ist seitens des Landes: "Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt." (§1 Absatz 1 Satz 1 der Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung)


Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck

Seit Mitte Mai verzichtet die Landeskirche auf verbindliche Vorgaben für ihre Kirchengemeinden zum Umgang mit der Pandemie. Prälat Burkhard zur Nieden, der geistliche Stellvertreter der Bischöfin sagte dazu: "Während die Eigenverantwortung und der Eigenschutz neu betont werden, gilt je nach Situation weiterhin besondere Fürsorge. Vor diesem Hintergrund sehen wir die gottesdienstliche Situation so, dass sie nicht mehr grundsätzlich vereinheitlichend, sondern sinnvoll situativ zu empfehlen ist."

Dabei seien die konkreten Situationen zu betrachten und verantwortlich zu entscheiden. Dabei können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen: z. B. die Infektionslage, bei Veranstaltungen im Innenraum die Raumgröße, die Teilnehmerzahl und die Möglichkeiten zu lüften, Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

So sei es naheliegend, so zur Nieden, auf eine Maskenpflicht und Abstände zu verzichten, wenn in einem reinen Kasualgottesdienst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend beispielsweise in einer Gaststätte ohne Maske und Abstand weiterfeiern. Dies komme z. B. bei Trauungen oder Jubiläumshochzeiten in Betracht.


Die Kirchengemeinden

Die Kirchengemeinden bleiben in der Pflicht, ein Hygienekonzept für die Durchführung der in ihrer Verantwortung stehenden Veranstaltungen zu beschließen. Dabei werden sie je nach Situation zu unterschiedlichen Einschätzungen und Entscheidungen kommen. Aufeinander abgestimmte Positionen innerhalb eines Kooperationsraums erscheinen sinnvoll, sind aber - allein schon wegen der unterschiedlichen Kirchenräume - nicht immer möglich.

Insofern bittet der Kirchenkreis um Verständnis dafür, dass es unterschiedliche Beschlusslagen gibt. Er bittet herzlich darum, die vor Ort getroffenen Entscheidungen zu respektieren und sie auch zu befolgen - selbst dann, wenn sie aufgrund der eigenen Gefahreneinschätzung als überzogen empfunden werden.

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