27.02.26 0 Kommentaarid
Von Wolfhagen ins Kinzigtal: Abschied von Pfarrerin Katharina Ufholz
Von Wolfhagen ins Kinzigtal: Abschied von Pfarrerin Katharina Ufholz
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Von Wolfhagen ins Kinzigtal: Abschied von Pfarrerin Katharina Ufholz
Wolfhagen / Leckringhausen. Es ist in mancher Hinsicht ein Aufbruch zu neuen Ufern: Pfarrerin Katharina Ufholz wird am 1. Mai 2026 die Seelsorge-Pfarrstelle für eine Pflegeeinrichtung in Gelnhausen übernehmen. Zuvor wird sie am 26. April um 14:00 Uhr in einem Gottesdienst aus ihrem Dienst in Wolfhagen verabschiedet.
Dankbar für 13 Jahre
Im November 2012 hatte die heute 44-Jährige die Pfarrstelle in Wolfhagen übernommen. Sie war damit nicht nur für einen Teil der Kernstadt zuständig, sondern auch für Leckringhausen. Nach mehr als 13 Jahren in Nordhessen fällt ihr der Abschied auch nicht leicht. Viele besondere Erinnerungen wird sie mitnehmen, z. B. das 750-jährige Jubiläum von Leckringhausen, das Tauffest in den Teichwiesen oder die Einweihung der Fensterrosette zum Reformationsjubiläum. „Ich habe mit so vielen Menschen unterwegs sein dürfen, sie in den schönen und schweren Momenten des Lebens begleiten können. Dabei wurde mir so viel Vertrauen entgegengebracht“, sagt sie dankbar.
Schritt in die Klinik- und Altenheimseelsorge
Auf dieses Vertrauen wird sie auch im Kinzigtal angewiesen sein, wenn sie ab Mai in den Pflegeeinrichtungen Schloss Meerholz im Seelsorgeteam für rund 200 Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und die Tagesgäste zuständig sein wird. Dementsprechend gespannt ist Ufholz auf die neuen beruflichen Aufgaben und Erfahrungen: „Im vergangenen Jahr habe ich eine Klinikseelsorge-Ausbildung abgeschlossen, die viel in mir bewegt hat. Seitdem ist der Gedanke in mir gereift, mich als Seelsorgerin beruflich in diese Richtung zu verändern.“
Zudem ist der Umzug nach Südhessen für Ufholz, die in der Rhön aufwuchs und in Fulda Abitur machte, auch die Rückkehr in bekanntere Gefilde.
Dank und Ausblick für Wolfhagen und Leckringhausen
Dekan Jan Friedrich Eisenberg bedauert den Weggang: „Als Kollegin in der zweitgrößten Stadt und dem kleinsten Dorf im Kirchenkreis hat Katharina Ufholz in den letzten Jahren viele Spuren hinterlassen, für die ich dankbar bin. Mit ihren Erfahrungen aus dem Auslandspfarrdienst in Estland hätte sie unserer neugegründeten Partnerschaft mit der estnischen Propstei Järva eine wichtige Stütze sein können. Aber nach mehr als 13 Jahren auf der ersten Pfarrstelle darf man neue Herausforderungen suchen und annehmen.“
Die Pfarrstelle in Wolfhagen wird zunächst vakant sein. „Vielleicht bieten wir sie noch den jungen Kolleginnen und Kollegen an, die Ende Mai mit ihrer Ausbildung fertig sind. Im anderen Fall wird sie ausgeschrieben. Dann werden wir sehen, wann wir eine neue Pfarrerin oder einen neuen Pfarrer in Wolfhagen begrüßen können“, so Eisenberg weiter.
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