Akku schon leer?

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# Zum Weiterdenken

Akku schon leer?

Von Monika Kugler

Nur noch 20 Prozent Leistung auf dem Handy. Ich muss es dringend aufladen, an eine Stromquelle anschließen. Ich hätte auch gerne so eine Anzeige, anhand der ich ablesen kann, wieviel Energie ich noch habe, denn auch wir Menschen haben Akkus, die aufgeladen werden wollen, wenn sie langsam leer werden. Auch Jesus hatte wohl einen inneren Akku, der von Zeit zu Zeit aufgeladen werden musste. Ich denke da an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste gefastet hat und dann gestärkt wieder weiter machen konnte. Auch im Garten Gethsemane suchte er die Stille und Einsamkeit um nach seinem Beten, gestärkt seinen Weg gehen zu können. 

Bei uns gibt es ja leider keine Anzeige oder Akku, der uns zeigt, wieviel Prozent innere Reserve wir noch haben. Natürlich ist auch jeder Mensch mit unterschiedlicher Lade-Kapazität und Leistungsfähigkeit ausgestattet.  

Aber gleich ist bei jedem Menschen: Wir müssen irgendwann alle unseren inneren Akku aufladen. Aber wie und wo kann ich ihn aufladen? Da hat Gott doch gleich zu Anfang an uns gedacht, als er den Sonntag zum Ausruhen festgelegt hat. Also Ruhe ist eine Ladestation für unseren inneren Akku. Der Besuch des Gottesdienstes, das Gebet kann mich aufladen, weil es mich stärken, trösten und mir auch Mut geben kann.   Sich einen Wohlfühlort einrichten, nette Leute treffen, ausreichend schlafen, Sport treiben, kurze Pausen einlegen, Stress vermeiden. Alles Tipps um den Akku wieder aufzuladen, denn auch kleine Schritte helfen den Akku aufzuladen und kann bei jedem etwas anders sein. Hast du auch eine Ladestation und merkst du, wenn dein Akku leer wird? 

        

Monika Kugler ist Mitarbeiterin im Kindergottesdienstteam der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Balhorn und Altenstädt (SELK).

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